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21.07.2017 17:24

Schulhof-Neubau bringt Pausen-Lust statt Pausen-Frust


Endlich war es soweit: Am 10. Juli 2017 nahmen Schüler und Lehrer der Hoffmannschule in Wilhelmsdorf zusammen mit Freunden, Förderern und Gästen den langersehnten neuen Aktiv-Schulhof in Betrieb. Bei hochsommerlichen Temperaturen weihten sie das multifunktionale Spielfeld gleich mit einem Basketballweitwurf-Wettbewerb ein und unterzogen die Stabilität der Kletterwand und des Mini-Hochseilparcours erfolgreich einem Praxistest.

 

 

 

 

 

Vom Papier zum Pausenplatz

 

 

Was ist das Schönste, was einem Raumplaner passieren kann? „Wenn er erlebt, wie die Filzstiftskizze auf einem Blatt Papier konkret Gestalt annimmt und als fertiges Projekt endlich vor ihm steht.“ Dieses Fazit zog Architekt Jörg Sigmund vom gleichnamigen Planungsbüro im Interview mit Diakonie-Geschäftsführer Veit-Michael Glatzle. „Nach sieben Jahren Vorbereiten und Bauen können alle Beteiligten heute mit Überzeugung sagen: Was lange währt wird endlich gut!“ so der Landschaftsgestalter.

 

 

 

 

 

Action und Fun in Wilhelmsdorf

 

 

Dass die Schüler und Lehrer ihren neuen Schulhof auch selbst richtig gut finden brachten sie mit einem eigens für die Einweihung gedichteten Lied zum Ausdruck. Action und Fun sind ab jetzt angesagt, wenn sie in den Pausen und nach dem Unterricht das Klassenzimmer hinter sich lassen und sich auf der Nest-Schaukel oder der Sprossenwand nach Herzenslust austoben. Wie sich die künftige Schulhof-Action anfühlt konnten die Gäste gleich gemeinsam ausprobieren: Sportlehrerin Catherine Wertmann animierte alle Anwesenden zu einem lebhaften Life-Kinetik-Programm - einer originellen Kombination aus Gehirn-Jogging und Aerobic, das Muskeln wie Hirn in Schwung brachte und auch die Lachmuskeln mächtig anregte.

 

 

 

 

 

Leckerer Kuchen mit vielen Zutaten

 

 

Viele Freunde und Förderer haben den langen Weg des neuen Schulhofs wohlwollend begleitet. Dies stellte Schulleiter Jens Buchmüller auf einer historischen Exkursion durch die vergangenen sieben Jahre nochmals anschaulich vor Augen. Diakonie-Geschäftsführer Veit-Michael Glatzle verglich das Ergebnis der gelungenen Gemeinschaftsleistung mit der Entstehung eines Kuchens: „Viele helfende Hände sind gefragt, wenn gebacken wird: Es braucht allerlei leckere Zutaten, eine individuelle Rezeptur für unterschiedliche Geschmäcker und belebende Hefe, die das Ganze aufgehen lässt. Nötig sind engagierte Lehrer und ideenreiche Architekten, tatkräftige Hausmeister und Handwerker sowie hilfreiche Geldgeber, die den manchmal doch recht zähflüssigen Brei zu einem schmackhaften Backwerk werden lassen.“ Und weil am Ende nicht Worte, sondern Taten zählen, hatte der aus Korntal angereiste Geschäftsführer einen extra für diesen Tag gebackenen Wilhelmsdorfer Schulhof-Kuchen mitgebracht, den er den erwartungsvollen Schülern zusammen mit drei Fußbällen und weiteren Leckereien überreichte.


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